Prüfung 21.5. in Lichtenberg

#1 von Thomas Rehork , 12.09.2014 22:37

Hallo Herr Rehork,

ich war zwar nicht in Ihrem Prüfungsvorbereitungskurs für den HP-Psych, möchte mich aber trotzdem bei Ihnen und den anderen Forumsmitgliedern herzlich für die zur Verfügung gestellten Informationen bedanken.

Das Forum bietet zum einen wertvolle Tipps, z. B. zu den probatorischen Sitzungen, zum anderen helfen die Prüfungsberichte sich auf die Prüfung einzustellen. Da ich sehr von Ihrem Forum profitiert habe, würde ich gerne meinen Bericht zur Prüfung abgeben um dadurch etwas zurückgeben zu können.
Es würde mich freuen, wenn Sie den Bericht in Ihrem Forum veröffentlichen würden.

Ich hatte meine Prüfung am 21.05.2014 in Lichtenberg. Prüferin war Frau Dr. Schindler vom SPD und als Beisitzer Herr Kurz, Heilpraktiker. Beide waren super freundlich und sehr wohlwollend.
Wir wurden zu zweit geprüft, die gesamte Prüfung wurde aufgenommen.

Zunächst kamen die Rechtsfragen. Aus einer Reihe von Karten mussten wir eine ziehen. Meine Fragen bezogen sich auf die probatorischen Sitzungen
;-) Was war ich froh, dass ich das, dank des Forums, sehr intensiv gelernt hatte. Ich musste erklären was das genau ist und wie das gesamte Genehmigungsverfahren abläuft. Außerdem sollte ich beschreiben, was mir gegenüber meinen Klienten besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang (Hier war das Thema Transparenz gefragt). Meine Mitstreiterin musste drei anerkannte Therapieverfahren und wesentliche Schwerpunkte der Verfahren nennen.

Dann kamen die Fälle: Ich würde innerhalb des Wohnhauses von Nachbarn zu einer Wohnung gerufen, aus der laute Stimmen und ein Streit zu hören waren. Ein Mann schrie herum und es sind auch schon Gegenstände aus dem Fenster geworfen worden. Außerdem sind Kinder in der Wohnung. Was ich tun würde? Natürlich die Polizei rufen (alleine schon wegen der Kinder), mich aber nicht selber in Gefahr bringen. Wen ich noch rufen könnte? SPD oder Berliner Krisendienst. Ob ich mit dem Mann arbeiten dürfte? Das kommt drauf an, was er hat. Ich durfte dann spekulieren.. Wichtig war, dass ich wusste wo meine Grenzen sind.

Den Fall von meiner Mitstreiterin habe ich leider vergessen.

Die gesamte Prüfung hat knapp eine Stunde gedauert. Wir wurden kurz rausgeschickt und schnell wieder reingerufen. Es wurde uns beiden zur bestandenen Prüfung gratuliert. Danach haben wir uns noch darüber unterhalten, was wir jetzt damit vorhaben. Insgesamt eine sehr angenehme Prüfung!!

Ich hatte den Eindruck, dass es wichtig ist seine Möglichkeiten aber auch seine Grenzen zu kennen. Auch sollte man sich in der Psycho-Landschaft Berlins etwas auskennen. Also, wer bietet was? Wer ist wofür verantwortlich etc.? Weniger wichtig erschien es mir, detaillierte Kenntnisse über bestimmte psychische Störungen zu haben. Aber das mag an den speziellen Fragen gelegen haben.

Auf jeden Fall bin ich total froh, dass ich es geschafft habe und drücke allen die es noch vor sich haben die Daumen.

Herzliche Grüße
Christiane

 
Thomas Rehork
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